STELLUNGNAHME DES ASTA ZUM ENTWURF DES WISSENSCHAFTSFÖRDERUNGSGESETZES
Donnerstag, 28. Mai 2009Im Rahmen der unterschiedlichen Stellungnahmen zu der geplanten Modifizierung des Hamburger Hochschulgesetzes (HmbHG) hat auch der AStA eine eindeutige Stellung bezogen.
AStA-Vorsitzende Aleksandra Szymanski: „Grundsätzlich befürwortet der AStA die umfangreichen Änderungen am Hamburger Hochschulgesetz, vor allem die redaktionellen Modifikationen, welche bereits lange fällig waren.
Doch laufen die gedachten Regelungen zur Reduzierung der akademischen Selbstverwaltung in die falsche Richtung.“
Nach dem Gesetzesentwurf für die Änderung des HmbHG werden unterschiedliche Verfahren derart geändert, dass sich die Entscheidungskompetenz bei dem Präsidium zentralisieren.
Vor allem die Änderung im Verfahren der Dekanfindung beschneidet die akademische Selbstverwaltung enorm.
AStA-Vorsitzender Séverin Pabsch: „Natürlich ist die Frage der Dekanfindung in den Fakultäten durchaus ein Problem, das einer Lösung bedarf, da ein/e Dekan/in, dessen/deren Bestätigung von Seiten des Präsidiums oder umgekehrt von Seiten der Fakultät fehlt, eine Behinderung des universitären Betriebs und somit ein untragbarer Zustand für eine Universität ist.
Die Universität ist kein Privatunternehmen, welches „von oben“ geleitet werden kann. Ihr Erfolg als Bildungs- und Forschungseinrichtung lebt von der Interdisziplinarität der Fachbereiche sowie der Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure in den Fakultäten und darüber hinaus. Die Geschehnisse der Gegenwart machen dies sehr deutlich. Daher ist ein anderer Lösungsansatz unbedingt notwendig.“
Hier könnt ihr die Stellungnahme zum Entwurf des Wissenschaftsförderungsgesetzes herunterladen.
RÜCKFRAGEN beantworten gerne:
Aleksandra Szymanski
040/450204-27
E-Mail: aleksandra.szymanski[at]asta-uhh.de
Séverin Pabsch
040/450204-28
E-Mail: severin.pabsch[at]asta-uhh.de
