Diversity-Management an der Uni Hamburg

Donnerstag, 4. Februar 2010

Der AStA führte in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Gleichstellung ein Projekt zur Erfassung der Schwierigkeiten und Hindernisse ausländischer Studierender an der Uni Hamburg durch.

Ziel war es, herauszufinden, mit welchen Problemen internationale Studierende an der Uni Hamburg zu kämpfen haben und wie man diese Probleme am besten lösen kann.

In Form von 30-minütigen Interviews wurden die Studierenden zu ihren Eindrücken und Beweggründen zum Studienstart in Hamburg und zu ihren Schwierigkeiten an der Universität Hamburg befragt. In Form eines Forschungsberichts wurden die Ergebnisse zusammengetragen, um auf diese Weise die Defizite der universitären Strukturen aufzuzeigen.

Besonders die Größe der Universität und die damit verbundende Anonymität wurden als hemmend empfunden. Hierbei traten besonders Probleme zu Beginn des Studiums (unklare Betreuungssituation, Formalien, Anerkennung von Leistungen, STiNE usw.) auf.

Auch traten in vielen Fällen Schwierigkeiten mit dem wissenschaftlichen Lesen und Schreiben auf. Die Wissensabfrage in Form von Multiple- Choice- Aufgaben stellte alle Studierenden insbesondere aufgrund der sprachlichen Feinheiten vor eine große Herausforderung.

Daraus leiteten sich verschiedene Handlungsfelder für die Universität ab:

· Verbesserung der Beratungsleistungen

· besserer Internetauftritt

· Verringerung des Workloads im Bachelor- Studium

· Mentoring-System für ausländische Studierende

Es bieten sich so zahlreiche Möglichkeiten, um das Studieren an der Universität besonders für internationale Studierende adäquat zu gestalten.

Jasmin Fischer, studentische Gleichstellungsbeauftragte:

"Durch den Forschungsbericht wurden zielgerichtet spezielle Handlungsfelder zu Verbesserung der Situation ausländischer Studierender an der Universität Hamburg erarbeitet. Nun gilt es gemeinsam für Uni und Studierende, sich dieser anzunehmen und konkrete Verbesserungen durchzuführen."

Du möchtest dich dabei einbringen? Dann wende dich an uns im AStA, den PIASTA oder auch die Universität Abteilung Internationales! Der komplette Forschungsbericht ist hier einzusehen.