Arbeiter:innenkinder

 

Ajdina Karahasan

Mail:     Ajdina.Karahasan@asta.uni-hamburg.de

Telefon: 040 / 450 204-18

 

Dienstag von 12 – 15 Uhr und Mittwoch von 12 – 15 Uhr

 

Elvis Milojevic

Mail: Elvis.milojevic@asta.uni-Hamburg.de

 

Was macht das Arbeiter:innenkinder Referat?

Kernziel ist es, Schüler:innen mit Migrationshintergrund und solchen aus finanzschwachen Verhältnissen, sowie solche mit nur einem Elternteil, einen transparenten Weg zum Hochschulstudium aufzuzeigen.

Was ist das Ziel?

Statistisch studieren viel mehr Deutsche ohne Migrationshintergrund und mit geordneten Lebensverhältnissen, als Deutsche mit Migrationshintergrund, Deutsche aus einkommensschwachen Familien oder Kinder mit nur einem Elternteil. In Zeiten der Inklusion ist es wichtig, hier zunehmend ein Gleichgewicht zu schaffen. 

Warum studieren aus diesen Gruppen nur so wenige?

Häufige Gründe hierfür sind die fehlende Anerkennung der Schulleistung zu Hause aufgrund von Verständnisproblemen der deutschen Sprache und der Mangel an Interesse, welches meist aus der finanziellen Not heraus entsteht. Frei nach dem Motto: „Schnell ins Berufsleben, um schnell Geld zu verdienen“.

Es fängt schon bei der Bewerbung an der Uni an!
 „Wen soll ich denn Fragen? Wo gehe ich hin?“

Die obengenannten Verhältnisse führen unter anderem zu Scham bei Fragen wie etwa welche Schritte man unternehmen muss und kann, um sich an einer Hochschule einschreiben zu können. Weiterhin wird diese Angst, gekoppelt mit finanzieller Not, nur verstärkt und der eigentliche Gedanke zu studieren weiter verdrängt.

Das Arbeiter:innenkinder Referat soll Perspektiven und Anlaufstellen für Schüler:innen von Stadtteilschulen im Großbereich Hamburg bieten!

Zum einen wird eine eigene Anlaufstelle mit Sprechzeiten an der Universität geschaffen, welche Schülern die Möglichkeiten gibt, Fragen zu Studium und Studienfindung zu stellen. 

Weiterhin wird ein Buddyprogramm entwickelt, welches Schüler:innen ab der 7. Klasse an Stadtteilschulen das Konzept vorstellt und Ihnen das Gefühl vermittelt, nicht allein zu sein. Hierfür werden zielgerichtete Terminabsprachen mit Direktor:innen von Stadtteilschulen besprochen und abgestimmt.

Es werden perspektivisch Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich Schüler:innen auf ein Studium bewerben können, wo sie hingehen können wenn sie fragen haben und wo sie Hilfe bekommen, wenn das Geld nicht reicht. Um finanzieller Not entgegen zu wirken, werden Stipendienprogramme vorgestellt und besprochen.