Projekt "Wohnen für Hilfe"
Das Projekt "Wohnen für Hilfe", das in Hamburg wie auch an vielen anderen Universitäten Deutschlands seit langem etabliert ist, bildet eine ideale Alternative zum üblichen Wohnungsmarkt und bringt eine generationenübergreifende Partnerschaft mit sich.
- Der Leitgedanke
Alleinstehende ältere Menschen vermieten Wohnraum und nehmen für die Überlassung keine Miete, sondern Hilfe in Anspruch. - Der Hintergrund
Studierende sehen sich zu Beginn und im Verlauf des Studiums mit vielen Schwierigkeiten sowie Hindernissen konfrontiert und die häufigsten Fragen, die sie sich stellen, sind beispielsweise: Wo wohne ich während des Studiums bzw. wo bekomme ich ein Zimmer? Wie kann ich mein Studium finanzieren?
Ältere Menschen hingegen, deren Zuhause im Laufe der Jahre möglicherweise zu groß geworden ist oder denen die Bewältigung des Alltags nicht mehr leicht fällt, bieten jungen Menschen Wohnraum an. Dafür erhalten sie im Gegenzug nicht nur Hilfe und Unterstützung im Alltag, sondern auch Gesellschaft. Die Art der Hilfe wird durch individuelle Absprachen geregelt und beinhaltet Aufgaben wie beispielweise Gartenarbeit, Hilfe im Haushalt, Erledigung von Behördengängen, Fahrdienste oder die Unterstützung bei der Erledigung von Korrespondenz. - Grundsätze und Regeln
Das Projekt legt für das Zusammenleben bestimmte Regeln fest, die in einem Vertrag schriftlich fixiert werden. Bedingung ist, dass Studierende keine bzw. eine geringe Miete zahlen und dafür eine Stunde Arbeit pro Quadratmeter des von ihnen bewohnten Wohnraumes im Monat leisten. Anfallende Nebenkosten werden zumeist separat bezahlt. - Auswirkung
Den insbesondere aus dem Ausland kommenden Studierenden kann durch diese Wohn- und Lebensform eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft gelingen und es findet ein Erfahrungsaustausch zwischen Generationen und unterschiedlichen Nationalitäten statt. Des Weiteren hat die Wohnpartnerschaft eine positive Auswirkung auf die Sprachkenntnisse der ausländischen Studierenden. Sowohl die Wohn- und Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren als auch der Studierenden wird durch das Zusammenleben, das Knüpfen neuer sozialer Kontakte, das Nehmen und Geben von Hilfe und Unterstützung in besonderer Weise gesteigert.
Bei Interesse schreibt bitte an wohnen-hilfe(at)asta-uhh.de oder kommt in unsere persönliche Beratung.
Wir freuen uns auf euch!
Julia Onoschko & Ewgeniy Narodetski
Beratungszeit
Dienstags | 10.00 - 12.00 Uhr | Julia/Ewgeniy | Raum 0041 (AStA-Trakt) |

