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Filmpremiere: "Von Olympia lernen – Die andere Seite von Olympia" und anschließende Diskussion

16.11.2015

ASTA-PRESSEMITTEILUNG | 16.11.2015 // Dokumentarfilm über die negativen Auswirkungen von Olympia in London

Am Mittwoch, den 18.11.15, findet um 18.15 Uhr an der Universität Hamburg (Fachbereich Sozialökonomie, Raum S 28) die Premiere des Dokumentarfilms „Von London lernen – Die andere Seite von Olympia“ (25 min) statt.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=wRA3s1yzH3U

 

Anschließend wird über Olympia in London und „Etwas Besseres als Olympia“ in Hamburg diskutiert. Auf dem Podium sitzen Marlene Wynants (Filmemacherin, M.A. in ethnografischem Dokumentarfilm), Artur Brückmann (AStA Uni Hamburg, NOlympia), Mehmet Yildiz (MdHB für DIE LINKE, ebenfalls in London gewesen).

 

Der Senat hat in seiner Stellungnahme in der Informationsbroschüre zum Olympia-Referendum bereits verkündet, „Von London lernen“ zu wollen. In der an alle Haushalte zwangsversendeten Olympia-BILD legte Olaf Scholz nach: „Städte wie München, Barcelona und London haben gezeigt, dass Olympische Spiele eine Gastgeberstadt in der Entwicklung weit voranbringen können.“

 

Um der Frage nachzugehen, wie sich die olympischen Spiele in London wirklich ausgewirkt haben, welche Probleme noch heute bestehen und wie sich die Olympia-Kritiker*Innen organisiert haben, reiste im September ein Film-Team um Marlene Wynants, unterstützt vom AStA der Uni Hamburg, nach London und sprach dort u.a. mit einem Anwohner, der von Zwangsräumungen betroffen war, dem Vorsitzenden der Taxi-Gewerkschaft, dem Vorstand eines Freizeitfußballvereins und einem Professor für Politik- und Staatswissenschaften über steigende Mieten, zerstörte Ökosysteme, zu Parkplätzen asphaltierte Fußballfelder, massive Kostenexplosionen und viele Lügen, die rund um Olympia in London erzählt wurden/werden.

 

Herausgekommen ist ein fast halbstündiger Dokumentarfilm, der viele Themen und Argumente analysiert, die auch in der Hamburger Pro-Olympia-Werbung verwendet werden. Die Interviewpartner*Innen geben aus verschiedenen Blickwinkeln einen Einblick in den Prozess der Umsetzung olympischer Spiele und deren langfristige Folgen. London ist - im Gegensatz zu Sotschi, Rio oder Peking - eine Stadt, die sich mit Hamburg vergleichen lässt. Erfahrungen mit den Spielen von 2012 sind deswegen eine wichtige Informationsquelle, um die drohenden Konsequenzen der Hamburger Bewerbung besser einschätzen zu können. Durch Aufnahmen vom weitläufigen, doch menschenleeren Olympiapark, zahlreichen leerstehenden Neubau-Wohnblocks und heruntergekommenen Wohngegenden der alteingesessenen Bevölkerung wird auch visuell die Frage aufgeworfen, wer in London eigentlich profitiert hat - und wer nicht.

 

Wann: Mittwoch, 18.11.15 um 18.15 Uhr

Wo: Fachbereich Sozialökonomie (ehem. HWP), Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg, Raum S 28

Wer: Marlene Wynants (Filmemacherin, M.A. in ethnografischem Dokumentarfilm) , Artur Brückmann (AStA Uni Hamburg, NOlympia), Mehmet Yildiz (MdHB für DIE LINKE, ebenfalls in London gewesen)

 

Nachfragen werden gerne beantwortet von:  

 Artur Brückmann

Referent für Soziales im AStA der Universität Hamburg

Telefon: 040/450204-31

E-Mail: artur.brueckmann(at)asta-uhh.de

Adresse: AStA Uni Hamburg, Von-Melle-Park 5, 20146 Hamburg