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GLEICHER LOHN FÜR GLEICHE ARBEIT!

22.03.2012

In Deutschland verdienen Frauen für die gleiche Arbeit im Durchschnitt rund ein Viertel weniger als ihre männlichen Kollegen.

Es wird Zeit, dass das ein Ende findet“, sagt Leona Faulstich, Referentin für Gleichstellung, Antidiskriminierung und Internationales.

Mit dem Equal Pay Day wird dieses Jahr zum fünften Mal ein Zeichen gegen die ökonomische Diskriminierung von Frauen gesetzt.

Im europäischen Durchschnitt verdienen Frauen 17 % weniger bei gleichwertiger Arbeit. Das ist in modernen Zeiten nicht nur nicht zu rechtfertigen, sondern hat auch dramatische Konsequenzen für die sozialen Sicherungssysteme einiger Länder und für die individuelle Vorsorge von Frauen. Es klafft eine deutliche Lücke bei den Renten und erhöht somit das Risiko auf Armut im Alter.

So meint auch EU Justice Commissioner Viviane Reding, „The principle of equal pay for equal work is written in the EU Treaties since 1957. It is high time that it is put in practice everywhere."

Die europäische Kommission hat mit dem europaweiten Aktionstag seit 2008 einen Schritt in die richtige Richtung gewiesen. Nun müssen aber auch deutliche Taten folgen. So braucht es eine breite Diskussion über die vielfältigen Aspekte ungleicher Entlohnung und Karrierechancen. Und es braucht eine Veränderung des Status Quo.

Es wurde bereits eine Gesetzesinitiative auf Ebene der europäischen Union gestartet. Doch auch auf nationaler Ebene müssen Aktionen folgen. Konkrete Vorschläge finden sich auf: http://tiny.cc/SNCf2b - einer Unterseite von: ec.europa.eu.

Weiterlesen:
http://www.equalpayday.de/

Nachfragen werden gerne beantwortet von:
Leona Faulstich, Referentin für Gleichstellung, Antidiskriminierung und Internationales
Leona.Faulstich(at)asta-uhh.de