Die Reader im Überblick

Reader des AStA zu Nachhaltiger Entwicklung

Zwei gesellschaftliche Schlüsselprobleme unserer Zeit sind die zunehmende Klimaerwärmung und die Umweltzerstörung. Universitäten haben die Verantwortung durch Bildung, Forschung und die Gestaltung des universitären Lebens zur Nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Nachhaltige Entwicklung ist ein notwendiger Prozess hin zu sozialer Gerechtigkeit in Gegenwart und Zukunft. Zukunftsfähigkeit ist erst vorhanden, wenn das Mantra nach mehr Wachstum, Konsum und Leistungssteigerung überwunden wird, hin zu solidarischem Denken und Handeln. Der AStA setzt sich vor diesem Hintergrund dafür ein, die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen der Gesellschaft als zentrale Frage unserer Zeit noch stärker zum Inhalt der wissenschaftlichen Erkenntnisarbeit an der Universität Hamburg zu machen und weiter wissenschaftspolitisch an der Lösung der Aufgaben zu arbeiten. Außerdem wollen wir Projekte und Aktionen unterstützen, politisieren und in die gemeinsame Arbeit einbinden. In diesem Sinne ist der vorliegende Reader ein Anstoß für Diskussionen und echte Verbesserungen, sowie Dokumentation der bisherigen Arbeit im AStA-Referat für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung.

Den gesamten Reader gibt es hier.

Reader zur Selbstverwaltung an der Uni Hamburg

Die hochschulpolitische Landschaft ist in Hamburg und fast allen anderen Bundesländern in zwei von einander unabhängige Stränge unterteilt. Auf der einen Seite gibt es die Verfasste Studierendenschaft (VS) - Teil I des Readers - , auf der anderen Seite gibt es die Akademische Selbstverwaltung - Teil II des Readers. Die Rechtsgrundlagen der VS bilden das Hamburgische Hochschulgesetz (HmbHG) und die Satzung der VS, die ihr unter asta-uhh.de finden könnt. Eine Lektüre dieser Papiere wird dringend empfohlen.

Den gesamten Reader gibt es hier.

Reader zu Freiräumen & andere selbstverwalteten Räumen an der UHH

In der Mensa riecht es nach Essen und es ist voll. Im Café „Nur für Gäste“ herrschen Flughafenpreise und Du darfst Dein Bäckerinbrötchen nicht verzehren. In Seminarräumen darfst Du Dich ohne Dozent*in nicht aufh alten. Und draußen regnet es. Wohin? Die Universität sollte viel mehr zum Aufenthaltsort und Lebensmitt elpunkt gestaltet werden. In den einzelnen Gebäuden der Uni Hamburg bestehen Freiräume, in denen kein Konsumzwang herrscht, in denen man sich aufh alten kann, in denen Menschen zusammen kommen können um zu diskuti eren, lernen oder einfach Zeit zu verbringen. In Deinen Händen hältst Du den Reader, in dem sich die einzelnen Freiräume an der Uni Hamburg Dir vorstellen. Jeder Freiraum hat seine eigene Geschichte, seine eigene Struktur und eine eigene Ausrichtung. Dennoch haben alle Freiräume dasselbe Konzept, das auf die Beteiligung der Nutzer*Innen ausgelegt ist. Wie Ihr in diesem Reader lesen werdet, sind Freiräume nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden von Studierenden und Sympathisant*Innen, oft durch Besetzungen während Studi- Protesten, erkämpft . Um in Zukunft nicht nur bestehende Freiräume erhalten, sondern auch neue erkämpfen zu können, bedarf es Deiner, Eurer, UNSERER Beteiligung.

Den gesamten Reader gibt es hier.

Reader zu Chancen aus der Krise

Die Krise ist und bleibt in aller Munde. 2008 sprachen wir noch von einer Immobilienkrise. Da wurden – verkürzt gesagt – absurderweise so viele Häuser gebaut, dass Menschen obdachlos wurden. Später wurde es Bankenkrise genannt. Da wurden Milliarden aus öffentlicher Hand in die Banken gepumpt. Heute, 2012, wird in Medien und Politik von einer Staatenkrise gesprochen. Es werden jetzt massiv demokratische Rechte der Bevölkerung beschnitten, um die Staaten zu „retten“. Wie auch immer; eins bleibt: Krise. Eine Zeit der Gefährdung, die den Höhe- und Wendepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt.

Allen Verschleierungsversuchen zum Trotz, die Auswirkungen der Krise und deren Bewältigungspolitik betreffen alle Menschen. Ob es nun von der Troika verordnete radikale Kürzungen der Renten in Griechenland sind, Privatisierungen öffentlicher Güter in Spanien oder die von der Schuldenbremse legitimierten Hochschulkürzungen hier in Hamburg. Es sind überall die gleichen Ursachen und Argumentationsmuster und ähnliche Auswirkungen. Dabei ist es eigentlich der Kapitalismus, der tief in der Krise steckt. Angesichts der Komplexität, der Globalität und der Drastik stehen wir manchmal etwas ohnmächtig den Entwicklungen gegenüber. Denn wir durchleben die größte Krise des Kapitalismus seit 1929. Zu dieser Einschätzung kommen seit kurzem sogar die bürgerlichen Medien, große Teile der Parteien und die Gewerkschaften. Der Kapitalismus bedeutet aber permanente Zerstörung von Umwelt sowie des gemeinsamen Lebens und des solidarischen Miteinanders.

Den gesamten Reader gibt es hier.

Reader zum Verbindungs(un)wesen in Hamburg

Auch hier in Hamburg sind rechtsextreme Verbindungen ansässig. Die clownesken Auftritte mit Mütze und Schärpe sind zwar relativ selten, jedoch finden hinter verschlossenen Türen rege Aktivitä- ten statt. Mit Vorträgen und Festivitäten soll das eigene Verständnis als Elite der Nation zementiert werden.

Seit längerem ist in der intellektuellen Rechten die Diskussion um einen „Kampf um die Köpfe“ im Gange. Über die Hochschulen soll ein rechtes Gedankengut wieder salonfähig gemacht werden.

Schon seit längerem beobachten kritische WissenschaftlerInnen, antifaschistische Studierende und auch der Verfassungsschutz die Verbindungsszene. Die Unschärfe der Unterscheidbarkeit von Konservativen und Rechtsradikalen ist gerade in diesem Milieu häufig offensichtlich. Gerade deshalb nehmen viele studentischer Korporationen diese Scharnierfunktion wahr.

Was hat es also auf sich mit den Männern mit den seltsamen Schärpen und Mützen, die dich zur Party oder zum Wohnen „auf” ihrem Haus einladen und dir im Vorbeigehen lebenslange Freundschaft versprechen? Welche Gefahr geht vom Verbindungswesen für die Gesellschaft aus? Welche Rolle spielen Rassismus und Antisemitismus in den Burschenschaften? Wo werden Minderheiten und andere sozial benachteiligte Gruppen ausgeschlossen? Hat das grundsätzliche Beitrittsverbot für Frauen mit Sexismus zu tun? Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in den folgenden Kapiteln beschäftigen.

Den gesamten Reader gibt es hier.