Euer neue AStA wurde gewählt!
29. Juli 2026
Ihr habt im Juni euer Studierendenparlament der Legislatur 2026/27 gewählt!
In der ersten StuPa-Sitzung wurde nun abgestimmt und die neuen Referent*innen des AStAs erfolgreich eingesetzt.
Die Wahl des neuen AStAs markiert nicht nur einen personellen Wechsel, sondern ebenso einen Neuanfang in bewegten Zeiten. Die vergangene Legislatur war geprägt von spannenden Projekten und Veranstaltungen, doch fand ebenso im Schatten der aktuellen Kürzungen an der Universität Hamburg statt. Diese Einschnitte haben für eine allgemeine Veränderung im Klima unter uns Studierenden geführt und der Frust macht sich zunehmend breit.
Genau hier wollen wir ansetzen und als Studierendenvertretung für euch da sein! Unser Anspruch ist es, weiterhin aktiv zu gestalten und uns entschlossen den vielen dringlichen Themen rund um den Campus zu widmen. Wir setzen uns für euch als Studierende ein und bleiben dabei präsent, sowohl in offiziellen Gremien als auch auf der Straße.
Wir stellen uns gegen die Kürzungspolitik und kämpfen für die Verbesserung unserer sozialen Lage. Dazu setzen wir uns im Interesse aller Studierenden für ein bezahlbares Studium an der Uni Hamburg ein und treiben zugleich die Studienreform voran. Insbesondere in Zeiten eines spürbaren Rechtsrucks, halten wir unseren Einsatz gegen jegliche Formen der Diskriminierung und für eine offene, diverse Hochschule für essenziell.
Es wird zunehmend sichtbar, dass globale Krisen nicht vor unserer Universität haltmachen. Wir bekennen uns zur Verantwortung in der Klimakrise und arbeiten mit unterschiedlichen Projekten an einem nachhaltigen Campus und setzen uns für Klimaneutralität an unserer Hochschule ein. Jede Form der Militarisierung lehnen wir ab und sprechen uns für Forschung und Lehre für zivile, friedliche Zwecke aus, sodass die Forderung nach einer starken Zivilklausel zentral bleibt. Eine Universität, die sich der zivilen Gesellschaft verpflichtet, muss ebenso im Inneren demokratisch funktionieren. Deshalb kämpfen wir für die Demokratisierung der Hochschule, die sich durch eine lebendige Mitbestimmung auszeichnet, verteidigen Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit und fordern digitale Souveränität statt Abhängigkeit von großen Konzernen.
Unserer Ansicht nach braucht eine starke Studierendenschaft neben Politik eine zuverlässige Gemeinschaft. Wir wollen Einsamkeit unter Studierenden reduzieren und eine aufgeschlossene Campuskultur etablieren, indem Begegnungs- und Freiräume geschaffen und die Vernetzung der Studierendenschaft gefördert wird. Dazu sollen alle Unistandorte einbezogen werden und die Zusammenarbeit auf jeglichen Ebenen intensiviert werden. Das bedeutet den engen Austausch mit Fachschaften, Fachbereichen und Gremien an unserer Universität, doch ebenfalls die Vernetzung auf regionaler Ebene mit der LAK (Landes-ASten-Konferenz), sowie überregional im fzs (freier zusammenschluss von student*innenschaften). Als stadtpolitischer Akteur suchen wir gezielte Vernetzung mit sozialen Bewegungen und Initiativen und der lokalen Politik, um die Interessen und Anliegen der Studierendenschaft in politische Debatten einzubringen.
Lasst uns in dieser Legislatur weiterhin gemeinsam aktiv bleiben!
Der neue AStA steht bereit, um mit euch für bessere Studienbedingungen und eine gerechte, soziale und zukunftsfähige Universität zu kämpfen.
